Tipp 9 - Lebenslauf

Im Lebenslauf geben sich viele Leute Mühe, ihre Arbeitslosigkeit durch geflügelte Worte wie arbeitsuchend, Hausmann/ -frau, Orientierung am Arbeitsmarkt oder Schaffenspause zu umschreiben. Wenn Sie hier schon kuschen, verleitet das den Arbeitgeber vielleicht zu Überlegungen, was Sie sonst noch verschleiern könnten, und Sie wirken von vornherein unglaubwürdig.

Stehen Sie dazu. Es ist zwar nicht schön, aber doch nix schlimmes.

Haben Sie dennoch ein Problem mit dem Verweis auf Ihre Arbeitslosigkeit, dann nenne ich Ihnen jetzt einen rhetorischen Kniff. Ein Lebenslauf beinhaltet den Lauf des Lebens, ein beruflicher Werdegang zeigt meinen Berufsweg an. Ändern Sie also die Überschrift Lebenslauf in “beruflicher Werdegang”, und schon gehört Ihre Abstinenzzeit nicht mehr auf das Papier.

Und noch etwas. Leerzeiten können Sie oft umgehen, in dem Sie statt der tages- oder monatsgenauen Tätigkeitsangabe nur noch in Jahren rechnen. So würde eine berufliche Auszeit vom 17. Februar bis zum 3. Januar des Folgejahres beispielsweise komplett unerwähnt bleiben können, weil Sie das letztere Arbeitsverhältnis durch reine Jahresangaben nahtlos an das erste anschließt.

Noch ein Tipp zur schriftlichen Form. Befreien Sie die Bewerbung von einzelnen Hüllen und Klammern, bauen Sie Ihre Unterlagen wertig auf. Nehmen Sie gutes Papier, vielleicht eine Klemmmappe mit Klarsichtdeckel und verwenden Sie professionelle Originalfotos. Sollten Sie sich für Computerausdrucke entscheiden, so sollten diese aber Fotoqualität haben.

Der erste Eindruck entscheidet.

Im nächtsten Tipp geht es darum, was Sie tun, sobald Sie Ihre Unterlagen versandt haben.